Dr. Johann Müller - Augenarzt & Homöopath...

 

Anwendung der Homöopathie in der Augenheilkunde


 

 

Bei welchen Erkrankungen?

Prinzipiell können alle Erkrankungen auch homöopathisch behandelt werden.

Die Erfolgsaussichten sind allerdings sehr unterschiedlich. Erkrankungen, die schon zu unumkehrbaren Gewebeveränderungen geführt haben, sind auch durch das am besten passende homöopathische Mittel nicht wieder rückgängig zu machen. Besonders denke ich hier an die Katarakt (der graue Star), die auf operativem Wege aber wieder wesentlich zu bessern ist oder an die altersabhängige Makuladegeneration. Hier wie auch beim Glaukom erscheint in erster Linie eine unterstützende, homöopathische Therapie möglich.

Alle entzündlichen Erkrankungen sind sehr gut zu behandeln, eine besondere Domäne sehe ich bei den immer wiederkehrenden Entzündungen wie Iritis oder Episkleritis, die auf herkömmlichem Wege nur unbefriedigend therapierbar sind.

 

Funktionelle Störungen

Asthenopie (Überanstrengung, angestrengtes Sehen)                                    

Beispiel: Arzneimittelbild von Ruta

Schielen

Glaukom (grüner Star) die Folgeerscheinungen sind schon unter die degenerativen Veränderungen zu rechnen, mit den dort vermerkten Einschränkungen.

Bei den funktionellen Erkrankungen sind ganz besonders auch die seelischen Aspekte mit zu berücksichtigen!

 

Entzündungen aller Art

Konjunktivitis (Bindehautentzündung)

Keratitis (Hornhautentzündung)    Fallbeispiel

Episkleritis (Lederhautentzündung)

Iritis (Regenbogenhautentzündung)

Uveitis (Entzündungen von Regenbogenhaut und Aderhaut)

Bei Entzündungen sind relativ frische, meist noch nicht tiefgreifende Veränderungen des Gewebes vorhanden, die durch den Reiz des richtigen homöopathischen Mittels einer Heilung zugeführt werden können.

Degenerative Veränderungen

Hornhauttrübungen

Katarakt (grauer Star)

altersabhängige Makuladegeneration

Opticusatrophie

Hier sind die Heilungsaussichten wesentlich ungünstiger, weil schon deutliche Gewebeveränderungen vorhanden sind: Eine Linderung von Beschwerden ist aber auch hier möglich.

  1. Patient mit Hagelkorn
  2. Patientin mit bleibender Sehverschlechterung nach chronischer Iritis

 


© Dr.Johann Müller, Tempelhofer Damm 179, 12099 Berlin                                                                                     

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